Sicherheitsrelevante Gussbauteile unterliegen mit den höchsten Anforderungen bezüglich Qualität. Druckgussbauteile – insbesondere dünnwandige Strukturkomponenten – substituieren in der Fahrzeugkarosserie zunehmend auch crashrelevante Umformbauteile. Bei hochbeanspruchten Kokillengussbauteilen für Fahrwerk und Motor hat Qualität jeher Priorität. Aspekte der Qualitätssicherung gewinnen folglich im Druck- und Kokillengießen stetig an Bedeutung. Qualität ist unverzichtbar, doch letztlich ist die Wirtschaftlichkeit entscheidend. Bei den Verfahren Druck- und Kokillengießen ist eine Erhöhung der Werkzeugstandzeiten die Maßnahme zur Kostensenkung.

Die diesjährige Fachtagung „Leichtbau in Guss“ greift daher die aktuellen Entwicklungen im Druck- und Kokillenguss mit den Schwerpunkten Qualität und Werkzeugstandzeiten auf. Im gewohnt angenehmen Umfeld, besteht beste Gelegenheit zum Austausch mit Experten aus der Gießereibranche.

TAGUNGSLEITUNG

Prof. Dr.-Ing. Hartmut Hoffmann,

Prof. Dr.-Ing. Wolfram Volk,

Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen, Technische Universität München

FACHBEIRAT

Dr.-Ing. Erwin Flender, MAGMA Gießereitechnologie GmbH

Prof. Dr.-Ing. Lothar Kallien, Hochschule Aalen

Dr. Detlef Kube, Nemak Dillingen GmbH

Martin Schübel, BMW AG

THEMENSCHWERPUNKTE

- Qualitätssicherung und Bauteileigenschaften

- Erfolgreiche Substitutionen im Automobilbau

- Erhöhte Standzeiten durch Innovationen im Werkzeugbau